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Was kostet eine Thermografie? Preise, Faktoren und wann sie sich lohnt

Eine Gebäudethermografie kostet bei IB Brinkmann ab 150 € – abhängig von Rahmenparametern wie Gebäudegröße, Anzahl der Aufnahmen, innen und/oder außen und Berichtsumfang. Es handelt sich um einen Ab-Preis, keinen garantierten Festpreis. Eine einzelne Außenaufnahme mit Kurzeinschätzung liegt am unteren Ende, ein ausführlicher Bericht mit Innen- und Außenthermografie deutlich höher.

Von Jan Brinkmann, zuletzt aktualisiert am
Stand: KW 26/2026

Thermografie Kosten im Überblick

Die Preise für eine Thermografie hängen stark vom Umfang ab. Zur Orientierung – jeweils als Ab-Preise, kein garantierter Festpreis; das konkrete Angebot erstellen wir nach einer kurzen Ersteinschätzung:

LeistungRichtwert (ab)Was enthalten ist
Kurz-Check / einzelne Außenaufnahmenab 150 €wenige Aufnahmen, mündliche/knappe Einschätzung
Thermografie mit Kurzberichtab ca. 250–400 €Außenaufnahmen, dokumentierter Kurzbericht mit Auffälligkeiten
Innen- und Außenthermografie mit ausführlichem Berichtab ca. 400–700 €systematische Aufnahmen innen + außen, schriftlicher Befund, Handlungsempfehlungen

Welche Faktoren bestimmen den Preis?

  • Anzahl der Aufnahmen und Gebäudegröße – ein Reihenhaus benötigt weniger Aufnahmen als ein freistehendes Mehrfamilienhaus.
  • Innen, außen oder beides – Innenthermografie ist aufwendiger und deckt Wärmebrücken sowie Luftundichtheiten besser auf.
  • Berichtsumfang – von der mündlichen Einschätzung bis zum ausführlichen Bericht mit Einzelbildern und Empfehlungen.
  • Anfahrt/Region – innerhalb unseres Einzugsgebiets Oldenburg/Weser-Ems in der Regel ohne Aufschlag.
  • Zusatzleistungen – Kombination mit einem Blower-Door-Test zur gezielten Leckageortung.

Häufige Fehler und Fallen bei der Thermografie

  • Falsche Jahreszeit: Aussagekräftige Wärmebilder entstehen nur bei ausreichender Temperaturdifferenz innen/außen (Faustwert ≥ 10–15 K) – also im Winterhalbjahr, idealerweise morgens und ohne direkte Sonne auf der Fassade.
  • Aufnahmen ohne Auswertung: Bunte Bilder allein sagen wenig. Entscheidend ist die fachliche Interpretation nach DIN EN 13187.
  • Reflexionen und Fehldeutungen: Glas, Metall und feuchte Flächen verfälschen die Messung – ohne Erfahrung werden harmlose Effekte als Mängel gedeutet (oder umgekehrt).
  • Nur außen gemessen: Luftundichtheiten und viele Wärmebrücken zeigen sich vor allem in der Innenthermografie.

Vergleich – wann außen, wann innen, wann kombiniert?

  • Außenthermografie: schneller Überblick über Fassade, Dach, Fensteranschlüsse; gut für einen ersten Eindruck.
  • Innenthermografie: präzise Lokalisierung von Wärmebrücken, undichten Anschlüssen und Feuchtequellen; nötig für belastbare Sanierungsentscheidungen.
  • Thermografie + Blower-Door: Bei laufender Unterdruckmessung werden Luftleckagen im Wärmebild sichtbar – die genaueste Methode zur Leckageortung.

Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen

  • Qualifikation als Ingenieur-/Energieberatungsbüro, Erfahrung mit DIN EN 13187.
  • Transparente Ab-Preise statt Lockpreisen ohne Auswertung.
  • Empfehlung des richtigen Messzeitpunkts (Winter, Temperaturdifferenz) statt „jederzeit möglich".
  • Nachvollziehbarer schriftlicher Bericht mit Handlungsempfehlungen.
  • Unabhängigkeit: keine Kopplung an den Verkauf bestimmter Sanierungsprodukte.

Wird die Thermografie gefördert?

Eine Thermografie ist keine eigenständig förderfähige Einzelmaßnahme der BAFA/KfW. Sie kann aber Teil einer geförderten Energieberatung für Wohngebäude (EBW) sein: Diese wird mit 50 % des förderfähigen Beratungshonorars bezuschusst, maximal 650 € bei Ein-/Zweifamilienhäusern und 850 € bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten (Stand: Juli 2026, Quelle: BAFA).

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Häufige Fragen

Was kostet eine Thermografie vom Haus?
Bei IB Brinkmann beginnt eine Thermografie ab 150 €. Der genaue Preis richtet sich nach Gebäudegröße, Anzahl der Aufnahmen, ob innen und/oder außen gemessen wird, und nach dem Berichtsumfang. Es ist ein Ab-Preis, kein Festpreis – das konkrete Angebot erstellen wir nach einer kurzen Ersteinschätzung.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Thermografie?
Im Winterhalbjahr, wenn die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen mindestens 10–15 K beträgt – idealerweise morgens, ohne direkte Sonneneinstrahlung auf die Fassade. Im Sommer sind die Ergebnisse kaum aussagekräftig.
Innen- oder Außenthermografie – was brauche ich?
Für einen schnellen Überblick genügt oft die Außenaufnahme. Für belastbare Sanierungsentscheidungen und die Ortung von Luftundichtheiten ist die Innenthermografie – idealerweise kombiniert mit einem Blower-Door-Test – aussagekräftiger.
Wird die Thermografie gefördert?
Die Thermografie allein ist keine förderfähige Einzelmaßnahme. Als Teil einer geförderten Energieberatung für Wohngebäude ist eine Bezuschussung von 50 % des Honorars möglich (max. 650 € EFH/ZFH; Stand: Juli 2026, Quelle: BAFA). Förderfähigkeit und -höhe richten sich nach der jeweils gültigen Richtlinie; kein Rechtsanspruch auf Fördergewährung. Der Antrag muss vor Vertragsabschluss gestellt werden.
Was bringt mir eine Thermografie konkret?
Sie macht Wärmeverluste, Wärmebrücken, undichte Stellen und teils Feuchteschäden sichtbar – die Grundlage, um Sanierungsmaßnahmen gezielt und wirtschaftlich zu planen.

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